Fraktion der Bürgerbewegung PRO MAINZ unterstützt ein Abwahlverfahren gegen den OB Beutel im Stadtrat
Die Fraktion der BÜRGERBEWEGUNG PRO MAINZ im Stadtrat kritisiert die pro Forma Kritik von SPD und Grünen am Verhalten von OB Jens Beutel als völlig inkonsequentes Handeln in einer für das Ansehen der Stadt Mainz und deren Bürgern wichtigen Frage. Verständlich ist dieses Handeln nur aus der Tatsache, dass die herrschende Camarilla Beutel viel zu verdanken hat, u.a. die Ämter und Funtionen, die sie heute bekleiden. Ein Oberbürgermeister, der derart durch sein Handeln den Bezug zur Realität verloren hat, ist für eine Landeshauptstadt nicht länger tragbar. Das zu begreifen, fällt der Dreierkoalition schwer. PRO MAINZ Stadtrat Stephan Stritter: „Die Ausrede des Grünen Vorstandssprechers Lipani, wonach es angeblich keine Handhabe geben würde, um OB Jens Beutel vor Ablauf seiner Amtszeit aus dem Amt zu zwingen, ist schlicht und einfach falsch. Die rheinland-pfälzische Gemeindeordnung lässt ein Abwahlverfahren zu, dass im Stadtrat von mindestens der Hälfte der Ratsmitglieder beantragt, und mit zwei Drittel-Mehrheit beschlossen werden muß. Danach hätte der Wähler das Wort. Dies wäre ein demokratischer Vorgang. Die Grünen predigen immer Basisdemokratie, aber wenn es ernst wird, wollen sie davon nichts wissen. Die Fraktion der Bürgerbewegung PRO MAINZ fordert die übrigen Ratfraktionen auf, einen derartigen Abwahlantrag im Stadtrat zu unterstützen. Die PRO MAINZ Fraktion wird einem derartigen Antrag zustimmen. Es ist nämlich nicht davon auszugehen, dass OB Jens Beutel endlich bereit ist, für seine Versäumnisse einzugestehen und von selbst zurückzutreten“.
Es geht auch anders: Die Bürger der Stadt Goslar haben ihren Oberbürgermeister abgewählt!
Aus FAZ, vom 12.04.2011: „Oberbürgermeister abgewählt – Der Oberbürgermeister von Goslar, Henning Binnewies (SPD), hat sein Amt niedergelegt. 87 Prozent der wahlberechtigten Einwohner hatten ihn in einem bisher einmaligen Verfahren abgewählt, nachdem alle sechs Ratsfraktionen eine weitere Zusammenarbeit mit ihm abgelehnt hatten. Sie bemängelten seine Haushaltspolitik und seine arrogante, selbstherrliche und beratungsresistente Art.“









